Schlaf

Gesunder Schlaf ist verdammt wichtig!

Fernreisen, Schichtarbeit, Zeitumstellung – den Einflüssen des modernen Lebens kann sich fast niemand entziehen. Körper und Seele sind oft maximal beansprucht, Gesundheit und Wohlbefinden können leiden. Um die täglichen Anforderungen zu bewältigen, sind regelmäßige Ruhepausen und ein erholsamer Schlaf wichtige Voraussetzung.

siehe auch: Schlaf – good to know

So sehr du dich auch bemühst, du wirst ihn nie bewusst wahrnehmen können. Und doch spielt der Schlaf eine wahnsinnig große Rolle für dich – immerhin verbringst du rund ein Drittel deines Lebens schlafend. Der Schlaf ist für uns so selbstverständlich wie der abendliche Sonnenuntergang. Wir denken gar nicht daran, solange er sich mit gewohnter Regelmäßigkeit einstellt. Für viele Menschen ist der gesunde Schlaf jedoch ein Wunschtraum – über 30 Prozent der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern leiden mittlerweile an Schlafstörungen.

Inzwischen wurden erstaunliche Erkenntnisse über die Grundlagen des Schlafs und seinen Einfluss auf unsere Gesundheit gewonnen – und das Verständnis über den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Erkrankungen wächst. 

Gesunder Schlaf schön und gut, aber: Wie viel Schlaf ist gesund?

Warum erholsamer Schlaf und ein geregelter Schlafrhythmus so wichtig ist:

  • Der erholsame Schlaf lässt uns aktiv und leistungsfähig sein.
  • Ein gestörter Schlaf kann Probleme am Tage nach sich ziehen, und unbewältigte Tagesprobleme stören wiederum den Schlaf. – Negativ-Spirale schnellstmöglich durchbrechen!
  • Mit den ständig wachsenden Belastungen des hektischen Alltags steigt der Bedarf für einen kraftschöpfenden Ausgleich. In der Wachphase ist der Mensch mit zahlreichen Stressfaktoren konfrontiert, die allesamt schnelles Reagieren und Bewältigen erfordern. Berufliche und soziale Situationen müssen gemeistert werden. Je nach körperlicher Aktivität, Nahrungsaufnahme und Energiereserven muss sich der Stoffwechsel ständig neu einstellen. Außerdem wird der Organismus mit unterschiedlichsten Viren, Bakterien und Mikroorganismen konfrontiert, die unmittelbar eine immunologische Abwehrreaktion auslösen.
    Diesen Herausforderungen ist der Körper jedoch nur gewachsen, wenn er die notwendigen Bewältigungsstrategien aus einem internen Speicher abrufen kann. Für diesen Speicherprozess – die Wissenschaftler sprechen von einer „Gedächtnisbildung des Organismus“ – ist ganz offensichtlich der Schlaf hilfreich und notwendig. Denn Gedächtnis bildet sich nur in einem Zustand der Ruhe, in dem die Belastung aller körpereigener Systeme durch Stress auf ein Minimum reduziert ist – und diese Situation ist nur während des Schlafs gegeben.
  • Unser Gehirn wird zum Beispiel, so die Theorie, während des Schlafes „aufgeräumt“. Am Vortag Gelerntes wird jetzt dauerhaft abgespeichert, unwichtige Informationen werden gelöscht.
    Der Schlaf ist also eine wichtige Funktionen bei der Festigung von Gelerntem.
  • Unser Hormonhaushalt kommt in der Nacht in Schwung. Die Ausschüttung einiger Hormone ist dabei nicht nur von der Tageszeit, sondern auch vom Schlafen abhängig. Die Konzentration des Hormons Renin, das für die Nierenfunktion wichtig ist, ist zum Beispiel während der ersten Stunden des Schlafes am höchsten. Auch die Produktion von Wachstumshormonen ist zu diesem Zeitpunkt am größten. Der Spiegel des Stresshormons Kortisol sinkt im Gegensatz dazu ab und erhöht sich erst wieder in den frühen Morgenstunden. Die Physiologie des Schlafes ist also keineswegs eine reduzierte Form der Wachheit, sondern ein komplexes Zusammenspiel verschiedener, lebenswichtiger Körperfunktionen.
  • In den ersten Stunden des Schlafes produziert unser Körper zum Beispiel verstärkt Wachstumshormone. Gegen Morgen, vor dem Aufwachen, steigt wiederum der Spiegel des Stresshormons Kortisol. Diese hormonelle Arbeitsteilung wird von unserer inneren Uhr koordiniert. 

Quellen: 1

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